{"id":130,"date":"2012-06-09T19:55:34","date_gmt":"2012-06-09T17:55:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rettet-den-sozialstaat.de\/archives\/130"},"modified":"2012-06-09T19:55:34","modified_gmt":"2012-06-09T17:55:34","slug":"sprachrohr-fur-kleine-leute","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.rettet-den-sozialstaat.de\/?p=130","title":{"rendered":"Sprachrohr f\u00fcr kleine Leute"},"content":{"rendered":"\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.rettet-den-sozialstaat.de%2F%3Fp%3D130&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px; height: 30px; align: left; margin: 2px 0px 2px 0px\"><\/iframe>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n<p>\u201e Sprachrohr f\u00fcr die kleinen Leute und f\u00fcr Migranten \/ Innen \u201e<\/p>\n<p>Die Arbeiterwohlfahrt Stadtkreisverband Ludwigshafen e.V. ( AWO ) sieht<br \/>\nsich als Sprachrohr f\u00fcr die Kleinen und Schwachen in unserer<br \/>\nGesellschaft und f\u00fcr die Menschen, die zu uns kommen, weil sie sich bei<br \/>\nuns eine neue Existenz aufbauen wollen \u2013 dabei wollen wir mit unserer<br \/>\nMigrationsberatung helfen, so der AWO Stadtkreisvorsitzenden Holger Scharff.<\/p>\n<p>Zu Beginn der Jahreshauptversammlung sprach sich Sozialdezernent und<br \/>\nB\u00fcrgermeister Wolfgang van Vliet in seinem Gru\u00dfwort f\u00fcr eine verbesserte<br \/>\nTeilhabe von behinderten Menschen in der Gesellschaft aus. Er machte<br \/>\ndeutlich, dass er dies f\u00fcr wichtig h\u00e4lt, dass man damit aber kein Geld<br \/>\neinsparen kann, sondern dass dies Geld kosten wird. F\u00fcr die Menschen ist<br \/>\nes aber auch wichtig sich entscheiden zu k\u00f6nnen, wie sie leben m\u00f6chten.<\/p>\n<p>In seinem Jahresbericht informierte der Stadtkreisvorsitzende Holger<br \/>\nScharff sehr ausf\u00fchrlich \u00fcber die Arbeit im Stadtkreisverband. Die<br \/>\nBeraterinnen und Berater in der Gesch\u00e4ftsstelle leisten eine ganz<br \/>\nengagierte Arbeit f\u00fcr die Migrantinnen und Migranten. Oft finden<br \/>\nBeratungen bis sp\u00e4t in die Abendstunden statt um den Menschen bei ihren<br \/>\nt\u00e4glichen Fragen und Problemen zu helfen. Die Beratung der Migrantinnen<br \/>\nund Migranten beginnt bei ihrem eintreffen in der Stadt. So begleiten<br \/>\nwir die Menschen zur Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde, helfen beim ausf\u00fcllen der<br \/>\nun\u00fcbersichtlichen Formularen, helfen bei ihrem Gang zum Jobcenter und<br \/>\nvieles mehr. In unserem b\u00fcrokratischen Dschungel w\u00e4ren viele<br \/>\nausl\u00e4ndische B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger ohne unsere Hilfe verloren.<\/p>\n<p>Die AWO Ludwigshafen beteiligt sich mit Caritas und Diakonie am<br \/>\nModellprojekt \u201eIntegration verbindlicher machen\u201e<br \/>\nDas Modellprojekt verfolgt drei Ans\u00e4tze:<\/p>\n<p>\u2022 in den Vereinbarungen werden konkrete Ziele, Ma\u00dfnahmen und ein<br \/>\nZeitplan festgelegt<br \/>\n\u2022 die Kommunikation und Zusammenarbeit von Beh\u00f6rden und Verb\u00e4nden soll<br \/>\nverbessert werden<br \/>\n\u2022 die Arbeit der Modellstandorte wird wissenschaftlich begleitet und<br \/>\nausgewertet<\/p>\n<p>Der Modellversuch bindet derzeit viel Arbeitskraft in der Gremienarbeit,<br \/>\ndie sich hoffentlich dann auch im Interesse der Menschen auszahlen wird.<\/p>\n<p>Die AWO Ludwigshafen engagiert sich im Zusammenschluss der LIGA Verb\u00e4nde<br \/>\ninnerhalb der Stadt Ludwigshafen. Innerhalb der LIGA versuchen wir die<br \/>\nsozialpolitischen Fragen von Ludwigshafen aufzugreifen um diese den<br \/>\npolitisch Verantwortlichen n\u00e4her zu bringen.<\/p>\n<p>Die Verb\u00e4nde der AWO haben sich in einem Arbeitskreis \u201e AWO<br \/>\nMetropolregion Rhein Neckar \u201e zusammen geschlossen. Auch hier versuchen<br \/>\nwir gemeinsam die wichtigen sozialen Fragen in der Politik einzubringen.<\/p>\n<p>Einen Schwerpunkt in der t\u00e4glichen Arbeit vor Ort sind die vielen<br \/>\noffenen sozialen Fragen der Menschen. So fehlen auch in Ludwigshafen<br \/>\ngen\u00fcgend Wohnungen f\u00fcr Menschen, die sich nur kleine Mieten und<br \/>\nNebenkosten leisten k\u00f6nnen. Es fehlen gen\u00fcgend Wohnungen f\u00fcr behinderte<br \/>\nMenschen. Wir m\u00fcssen daf\u00fcr sorgen, dass auch behinderte Menschen lange<br \/>\nZeit in ihren Wohnungen bleiben k\u00f6nnen, dies spart auf Dauer gesehen<br \/>\nGeld f\u00fcr Heimpl\u00e4tze.<\/p>\n<p>Im Zusammenhang mit der Diskussion um die Asylunterk\u00fcnfte in<br \/>\nLudwigshafen m\u00fcssen wir uns daf\u00fcr einsetzen, dass es f\u00fcr solche<br \/>\nUnterk\u00fcnfte gesetzlich vorgeschriebene Mindeststandards gibt in<br \/>\nAusstattung, Gr\u00f6\u00dfe, Lage und vor allen Dingen auch in Betreuungsfragen.<br \/>\nHier ist der Bundesgesetzgeber gefordert f\u00fcr die L\u00e4nder und Kommunen<br \/>\nsoziale Rahmenbedingungen zu schaffen und diese auch zu finanzieren.<\/p>\n<p>Scharff: \u201e Themen wie die Gesundheitsreform und deren Auswirkungen, das<br \/>\n\u00d6PNV Sozialticket, eine Verbesserung des Bildungs- und Teilhabepakets,<br \/>\nKinderarmut, Altersarmut und vieles mehr wird uns leider auch in Zukunft<br \/>\nmassiv besch\u00e4ftigen.\u201e<\/p>\n<p>Die Diskussion \u00fcber den \u201e Kommunalen Entschuldungsfond \u201e und dessen<br \/>\nAuswirklungen ist nat\u00fcrlich auch f\u00fcr die AWO Ludwigshafen ein Thema bei<br \/>\nder Jahreshauptversammlung gewesen. Informationen aus erster Hand<br \/>\nkonnten daher die Mitglieder durch den K\u00e4mmerer und Beigeordneten Dieter<br \/>\nFeid erhalten. Feid informierte die AWO Mitglieder \u00fcber die<br \/>\nZusammenh\u00e4nge des Kommunalen Entschuldungsfonds und machte deutlich,<br \/>\ndass wir in Ludwigshafen keine andere M\u00f6glichkeit haben, als sich daran<br \/>\nzu beteiligen, um wenigsten einen Teil der Zinsen zu sparen und auch<br \/>\neinen Teil der Schulden abtragen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Holger Scharff abschlie\u00dfend: \u201e Es gibt viele soziale Probleme in unserer<br \/>\nStadt. Lasst uns daher nicht wegsehen oder wegh\u00f6ren, sondern lasst uns<br \/>\ngemeinsam alles beim Namen nennen und deutlich machen, wo die Probleme<br \/>\nliegen. In unserer Gesellschaft haben wir kein Ausgabeproblem, sondern<br \/>\nwir haben ein Einnahmeproblem, weil die Verantwortlichen in der Politik<br \/>\nnicht den Mut haben starke Schultern mehr zu belasten als bisher.<br \/>\nVerm\u00f6genssteuer, Transaktionssteuer oder Erbschaftssteuer sind nur<br \/>\neinige der M\u00f6glichkeiten um die Einnahmen zu verbessern im Interesse der<br \/>\nSchwachen in unserer Gesellschaft. \u201e<\/p>\n<p>Weitere Infos zur AWO Ludwigshafen unter www.awo-lu.de<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.rettet-den-sozialstaat.de%2F%3Fp%3D130&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px; height: 30px; align: left; margin: 2px 0px 2px 0px\"><\/iframe>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201e Sprachrohr f\u00fcr die kleinen Leute und f\u00fcr Migranten \/ Innen \u201e Die Arbeiterwohlfahrt Stadtkreisverband Ludwigshafen e.V. 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