{"id":723,"date":"2026-07-09T15:08:29","date_gmt":"2026-07-09T15:08:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rettet-den-sozialstaat.de\/?p=723"},"modified":"2026-07-09T17:25:56","modified_gmt":"2026-07-09T15:25:56","slug":"geplante-wohngeldkuerzung-ein-weiterer-schritt-in-armut-und-altersarmut","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.rettet-den-sozialstaat.de\/?p=723","title":{"rendered":"Geplante Wohngeldk\u00fcrzung \u2013 ein weiterer Schritt in Armut und Altersarmut"},"content":{"rendered":"\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.rettet-den-sozialstaat.de%2F%3Fp%3D723&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px; height: 30px; align: left; margin: 2px 0px 2px 0px\"><\/iframe>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n<div class=\"postie-post\">*AG 60 plus in der SPD und AWO Vorderpfalz:*<br \/>\n*Sprecher Holger Scharff: *<br \/>\n*Geplante Wohngeldk\u00fcrzung \u2013 ein weiterer Schritt in Armut und Altersarmut*<br \/>\nDie geplante K\u00fcrzung des Wohngeldes ab 2027 w\u00e4re f\u00fcr Ludwigshafen am Rhein ein schwerer sozialpolitischer R\u00fcckschritt. Nach den bislang bekannten Pl\u00e4nen sollen die j\u00e4hrlichen Wohngeldausgaben bundesweit von rund f\u00fcnf Milliarden Euro auf etwa drei Milliarden Euro sinken. Damit w\u00fcrden Bund und L\u00e4nder zusammen bis zu zwei Milliarden Euro j\u00e4hrlich einsparen \u2013 auf Kosten von Mieterinnen und Mietern mit niedrigen Einkommen, Rentnerinnen und Rentnern, Alleinerziehenden und Familien.<br \/>\nGerade Ludwigshafen kann sich eine solche K\u00fcrzung sozialpolitisch nicht leisten. Die Stadt weist bereits deutliche soziale Belastungen auf: Die SGB-II-Quote lag 2023 bei 14,3 Prozent, die Kinderarmut bei 23,2 Prozent, die Jugendarmut bei 21,1 Prozent und die Altersarmut bei 6,0 Prozent. Gleichzeitig wurde der qualifizierte Mietspiegel zum 1. August 2025 fortgeschrieben; die ietspiegeltabellen wurden gegen\u00fcber 2023 um 8,61 Prozent angehoben. Das zeigt: Die Wohnkosten steigen, w\u00e4hrend viele Haushalte kaum Reserven haben.<br \/>\n\u201eWer in Ludwigshafen das Wohngeld k\u00fcrzt, k\u00fcrzt nicht Luxus, sondern die F\u00e4higkeit, die eigene Miete zu bezahlen. F\u00fcr viele Menschen ist Wohngeld der letzte Schutz davor, in Armut, Grundsicherung oder Altersarmut abzurutschen\u201c, erkl\u00e4rt [Name\/Funktion einf\u00fcgen].<br \/>\nBesonders alarmierend ist, dass nach den bundesweiten Planungen ungef\u00e4hr ein Drittel der bisherigen Wohngeldhaushalte k\u00fcnftig den Anspruch verlieren k\u00f6nnte. F\u00fcr Ludwigshafener Mieterinnen und Mieter kann das monatlich 50, 60, 100 Euro oder mehr bedeuten. Was im Bundeshaushalt als Einsparung erscheint, wird im Alltag der Betroffenen zur L\u00fccke bei Lebensmitteln, Strom, Medikamenten, Mobilit\u00e4t oder sozialer Teilhabe.<br \/>\n\u201eLudwigshafen braucht mehr bezahlbaren Wohnraum und mehr soziale Sicherheit, nicht weniger Unterst\u00fctzung f\u00fcr Menschen mit kleinen Einkommen. Die Bundesregierung darf Haushaltsl\u00f6cher nicht auf dem R\u00fccken der Mieterinnen und Mieter schlie\u00dfen\u201c, so Holger Scharff Sprecher der beiden Sozialverb\u00e4nden und Sozialpolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion Ludwigshafen am Rhein.<br \/>\nBesonders problematisch sind Neuantr\u00e4ge und Weiterbewilligungen. Bestehende Bescheide sollen zwar zun\u00e4chst nicht r\u00fcckwirkend angetastet werden. Doch sobald ein Bewilligungszeitraum endet, m\u00fcssen Betroffene erneut beantragen. Dann k\u00f6nnen die neuen Regeln greifen \u2013 selbst wenn sich an Einkommen, Miete oder Lebenslage in Ludwigshafen nichts verbessert hat. Damit droht vielen Haushalten eine K\u00fcrzung allein aufgrund politisch ver\u00e4nderter Berechnungsregeln.<br \/>\n*Unsere Forderungen:*<br \/>\n\u00b7Keine K\u00fcrzung des Wohngeldes auf Kosten einkommensschwacher Haushalte in Ludwigshafen.<br \/>\n\u00b7Erhalt der Heizkostenkomponente in wirksamer H\u00f6he.<br \/>\n\u00b7Keine Streichung der regelm\u00e4\u00dfigen Anpassung an Miet- und Preisentwicklung.<br \/>\n\u00b7Schutz von Rentnerinnen und Rentnern vor Altersarmut.<br \/>\n\u00b7Mehr bezahlbarer Wohnraum in Ludwigshafen statt weniger Unterst\u00fctzung f\u00fcr Mieterinnen und Mieter.<br \/>\n\u00b7Kommunale Folgen pr\u00fcfen: Beratungsstellen, Wohngeldstelle und Sozialverwaltung d\u00fcrfen nicht durch zus\u00e4tzliche H\u00e4rtef\u00e4lle belastet werden.<br \/>\nWohngeld ist kein Almosen, sondern ein zentrales Instrument zur Sicherung bezahlbaren Wohnens. Wer es k\u00fcrzt, erh\u00f6ht den Druck auf Menschen, die ohnehin jeden Euro umdrehen m\u00fcssen. F\u00fcr Ludwigshafen am Rhein w\u00e4re das ein weiterer Schritt in Richtung sozialer Spaltung.<br \/>\n**<br \/>\n**<\/div>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.rettet-den-sozialstaat.de%2F%3Fp%3D723&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px; height: 30px; align: left; margin: 2px 0px 2px 0px\"><\/iframe>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>*AG 60 plus in der SPD und AWO Vorderpfalz:* *Sprecher Holger Scharff: * *Geplante Wohngeldk\u00fcrzung \u2013 ein weiterer Schritt in Armut und Altersarmut* Die geplante K\u00fcrzung des Wohngeldes ab 2027 w\u00e4re f\u00fcr Ludwigshafen am Rhein ein schwerer sozialpolitischer R\u00fcckschritt. 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