{"id":732,"date":"2026-09-08T06:11:52","date_gmt":"2026-09-08T06:11:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rettet-den-sozialstaat.de\/?p=732"},"modified":"2026-09-08T08:55:39","modified_gmt":"2026-09-08T06:55:39","slug":"fwd-spd-darf-dem-geplanten-sozialabbau-nicht-zustimmen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.rettet-den-sozialstaat.de\/?p=732","title":{"rendered":"Fwd: SPD darf dem geplanten Sozialabbau nicht zustimmen"},"content":{"rendered":"\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.rettet-den-sozialstaat.de%2F%3Fp%3D732&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px; height: 30px; align: left; margin: 2px 0px 2px 0px\"><\/iframe>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n<div class=\"postie-post\">*SPD darf dem geplanten Sozialabbau nicht zustimmen*<br \/>\n*Stadtrat Holger Scharff (SPD): Mehrheit der Sozialverb\u00e4nde teilt diese Auffassung*<br \/>\nDie SPD darf dem geplanten Sozialabbau nicht zustimmen. Wer soziale Leistungen k\u00fcrzt, trifft nicht abstrakte Haushaltstitel, sondern Menschen in schwierigen Lebenslagen: Kinder, Familien, Alleinerziehende, Menschen mit Behinderungen, Pflegebed\u00fcrftige, Rentnerinnen und Rentner sowie Menschen mit geringem Einkommen. Sozialpolitik ist f\u00fcr die SPD kein Nebenthema, sondern Kern ihrer politischen Identit\u00e4t.<br \/>\nEine breite Mehrheit der Sozial- und Wohlfahrtsverb\u00e4nde warnt vor Einschnitten in den Sozialstaat. Genannt werden unter anderem der Sozialverband Deutschland, der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Parit\u00e4tische Wohlfahrtsverband, Caritas, Diakonie, VdK, Arbeiterwohlfahrt, Volkssolidarit\u00e4t, Arbeiter-Samariter-Bund sowie Gewerkschaften wie ver.di und IG Metall. Sie machen deutlich: Ein gut ausgebauter Sozialstaat ist unverzichtbar und darf nicht gegen andere politische Aufgaben ausgespielt werden.<br \/>\n Warum eine Zustimmung falsch w\u00e4re<br \/>\n*1. Sozialabbau schw\u00e4cht den gesellschaftlichen Zusammenhalt.* Gerade in Zeiten steigender Preise, hoher Mieten und wachsender Unsicherheit brauchen die Menschen Verl\u00e4sslichkeit. K\u00fcrzungen bei sozialen Leistungen versch\u00e4rfen Armut, vergr\u00f6\u00dfern Zukunfts\u00e4ngste und f\u00f6rdern gesellschaftliche Spaltung. Eine sozialdemokratische Politik muss dem entgegenwirken.<br \/>\n*2. Besonders Schutzbed\u00fcrftige w\u00fcrden belastet.* Diskutierte Einschnitte betreffen zentrale Bereiche wie Kinder- und Jugendhilfe, Eingliederungshilfe, Wohngeld, Pflege, Gesundheit, Rente und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Alleinerziehende. Wer dort k\u00fcrzt, nimmt Menschen Teilhabechancen, Sicherheit und W\u00fcrde. Dies widerspricht dem sozialstaatlichen Auftrag und den Grundwerten der SPD.<br \/>\n*3. K\u00fcrzungen l\u00f6sen die strukturellen Finanzprobleme nicht.* Sozialabbau ist kein nachhaltiges Reformkonzept. Er verschiebt Kosten in die Zukunft: Armut, fehlende Unterst\u00fctzung, Krankheit, Bildungsbenachteiligung und Ausgrenzung verursachen langfristig h\u00f6here gesellschaftliche und kommunale Folgekosten. Sinnvoller sind gerechte Finanzierung, Verwaltungsvereinfachung und Investitionen in Pr\u00e4vention.<br \/>\n*4. Die SPD muss glaubw\u00fcrdig bleiben.* Wer soziale Sicherheit verspricht, darf K\u00fcrzungen bei den Schw\u00e4chsten nicht mittragen. Die SPD ist Partei der sozialen Gerechtigkeit. Eine Zustimmung zu Sozialabbau w\u00fcrde Vertrauen verspielen \u2013 insbesondere bei Menschen, die auf eine verl\u00e4ssliche soziale Infrastruktur angewiesen sind.<br \/>\n*5. Reformen d\u00fcrfen nicht als K\u00fcrzungsprogramm missbraucht werden.* Nat\u00fcrlich muss Verwaltung effizienter, digitaler und verst\u00e4ndlicher werden. Aber Vereinfachung darf nicht bedeuten, Leistungen abzubauen, Anspr\u00fcche einzuschr\u00e4nken oder Hilfebed\u00fcrftige st\u00e4rker unter Druck zu setzen. Ziel muss sein, dass Hilfe schneller und gerechter ankommt.<br \/>\n Position von Holger Scharff<br \/>\nStadtrat Holger Scharff (SPD) erkl\u00e4rt: \u201eDie SPD darf einem Sozialabbau nicht zustimmen. Unsere Aufgabe ist es, Menschen zu sch\u00fctzen, Teilhabe zu erm\u00f6glichen und soziale Sicherheit zu gew\u00e4hrleisten. Wenn die Mehrheit der Sozialverb\u00e4nde vor den Folgen warnt, m\u00fcssen wir diese Warnungen ernst nehmen. Sozialstaatliche Leistungen sind keine freiwilligen Wohltaten, sondern Ausdruck von Solidarit\u00e4t, Gerechtigkeit und demokratischer Verantwortung.\u201c<br \/>\nDeshalb muss die SPD klar sagen: Keine Zustimmung zu K\u00fcrzungen, die Kinder, Familien, Menschen mit Behinderungen, Pflegebed\u00fcrftige, Rentnerinnen und Rentner oder Menschen mit geringem Einkommen zus\u00e4tzlich belasten. Statt Sozialabbau braucht es eine gerechte Finanzierung des Sozialstaats, eine St\u00e4rkung der sozialen Infrastruktur und konkrete Entlastungen f\u00fcr kleine und mittlere Einkommen.<\/p>\n<div class=\"postie-attachments\"><a href=\"\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.rettet-den-sozialstaat.de\/wp-content\/plugins\/postie\/\/icons\/silver\/default-32.png\" alt=\"default icon\" \/>Holger_Scharff.vcf<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.rettet-den-sozialstaat.de%2F%3Fp%3D732&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px; height: 30px; align: left; margin: 2px 0px 2px 0px\"><\/iframe>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>*SPD darf dem geplanten Sozialabbau nicht zustimmen* *Stadtrat Holger Scharff (SPD): Mehrheit der Sozialverb\u00e4nde teilt diese Auffassung* Die SPD darf dem geplanten Sozialabbau nicht zustimmen. 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