{"id":98,"date":"2011-08-11T16:29:18","date_gmt":"2011-08-11T14:29:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rettet-den-sozialstaat.de\/archives\/98"},"modified":"2011-08-11T16:29:18","modified_gmt":"2011-08-11T14:29:18","slug":"keine-sozialpiraterie","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.rettet-den-sozialstaat.de\/?p=98","title":{"rendered":"Keine Sozialpiraterie"},"content":{"rendered":"\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.rettet-den-sozialstaat.de%2F%3Fp%3D98&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px; height: 30px; align: left; margin: 2px 0px 2px 0px\"><\/iframe>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n<p>*AWO Ludwigshafen:*<\/p>\n<p>*\u201eSuppenk\u00fcchen, Sozialkaufh\u00e4user und Tafeln k\u00f6nnen nicht unsere Zukunft<br \/>\nsein\u201c*<\/p>\n<p>*AWO S\u00fcdwest bef\u00fcrchtet wachsende Altersarmut &#8211; Gerechte Verteilung der<br \/>\nLasten gefordert*<\/p>\n<p>Niedrigverdiener sind die gr\u00f6\u00dften Verlierer des wirtschaftlichen<br \/>\nAufschwungs. Das hat das Deutsche Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung<br \/>\nfestgestellt. Der drastische Anstieg von Leiharbeit und Minijobs mache<br \/>\ndie Kluft zu den Gutverdienern immer breiter. \u201eDas ist Sozialpiraterie<br \/>\nzu Lasten der Schw\u00e4chsten in unserer Gesellschaft. Die Folge wird<br \/>\ngrassierende Altersarmut sein\u201c, bef\u00fcrchten die Vorsitzenden der AWO<br \/>\nS\u00fcdwest, Rudi Frick, Klaus Stalter,Paul Quirin und der Ludwigshafener<br \/>\nStadtkreisvorsitzende Holger Scharff.Sie fordern fl\u00e4chendeckende<br \/>\nMindestl\u00f6hne und sozialversicherungspflichtige Besch\u00e4ftigung auf einen<br \/>\n\u00f6ffentlich gef\u00f6rderten Arbeitsmarkt.<\/p>\n<p>\u201eSuppenk\u00fcchen, Sozialkaufh\u00e4user und Tafeln k\u00f6nnen nicht unsere Zukunft<br \/>\nsein\u201c, sind sich die Vorsitzenden einig. Der Weg dorthin sei jedoch<br \/>\nvorgezeichnet \u2013 \u201edurch eine verfehlte Lohnpolitik, die zu Armutsl\u00f6hnen<br \/>\nf\u00fchrt, die mithilfe der Sozialabgaben der Arbeitnehmer aufgestockt<br \/>\nwerden m\u00fcssen\u201c. Dies sei keinesfalls hinnehmbar und fl\u00e4chendeckende<br \/>\nMindestl\u00f6hne dringend gefordert.<\/p>\n<p>Des Weiteren fordert die AWO sozialversicherungspflichtige Besch\u00e4ftigung<br \/>\nauf einem \u00f6ffentlich gef\u00f6rderten Arbeitsmarkt. Die Sparbeschl\u00fcsse der<br \/>\nBundesregierung vom Februar 2011 gingen zu einem gro\u00dfen Teil zu Lasten<br \/>\nder Besch\u00e4ftigungsf\u00f6rderung. Hilfen f\u00fcr Langzeitarbeitslose w\u00fcrden<br \/>\nabgebaut und erschwert, darunter f\u00fcr viele \u00e4ltere und gering<br \/>\nqualifizierte Arbeitslose, Menschen mit chronischen Erkrankungen und<br \/>\nBehinderungen. \u201eGerade diejenigen, die auf absehbare Zeit ohne<br \/>\nrealistische Chance auf Vermittlung am ersten Arbeitsmarkt sind,<br \/>\nbrauchen langfristig gef\u00f6rderte sozialversicherungspflichtige<br \/>\nBesch\u00e4ftigungsangebote. Deshalb sind die K\u00fcrzungen der<br \/>\nEingliederungsleistungen dringend zur\u00fcckzunehmen\u201c, fordert Rudi Frick,<br \/>\nder Vorsitzende des AWO-Bezirksverbands Rheinland.<\/p>\n<p>\u201eNormalverdiener\u201c und Familien mit mehreren Kindern w\u00fcrden immer mehr<br \/>\nbelastet und h\u00e4tten keinen Spielraum mehr, zus\u00e4tzlich private Vorsorge<br \/>\nzu betreiben. Umso mehr treffe dies auf Menschen zu, die am Arbeitsmarkt<br \/>\nabgeh\u00e4ngt werden und mit Teilzeitjobs, geringf\u00fcgiger Besch\u00e4ftigung oder<br \/>\nLeiharbeit \u00fcber die Runden kommen m\u00fcssen. \u201eDie Rente soll den<br \/>\nLebensstandard sichern und Altersarmut verhindern. Dazu brauchen wir<br \/>\nsozialversicherungspflichtige Arbeitsverh\u00e4ltnisse. Auch Beamte und<br \/>\nSelbst\u00e4ndige m\u00fcssen in die Kassen einzahlen\u201c, sagt Klaus Stalter,<br \/>\nVorsitzender des Bezirksverbands Pfalz.<\/p>\n<p>Die AWO-Verb\u00e4nde sind der Auffassung, dass nur ein intakter,<br \/>\nhandlungsf\u00e4higer und ausgleichender Sozialstaat die Zukunftsf\u00e4higkeit<br \/>\nvon Gesellschaft und Demokratie sichert. \u201eGenerationen vor uns haben den<br \/>\nSozialstaat erk\u00e4mpft. Die Belastungen f\u00fcr Arbeitnehmer und<br \/>\nNormalverdiener steigen jedoch immer mehr. Wir m\u00fcssen deshalb dringend<br \/>\nzu parit\u00e4tischen Finanzierung unseres Gesundheitssystems und der Rente<br \/>\nzur\u00fcckkommen\u201c, verlangt Paul Quirin, Landesvorsitzender der AWO Saar.<\/p>\n<p>AWO Stadtkreisvorsitzender Holger ScharffLudwigshafen: \u201e Wir werden<br \/>\ngemeinsam daf\u00fcr eintreten, dass die Sozialpiraterie sich nicht weiter<br \/>\nfortsetzen kann. Die kleinen Leute m\u00fcssen vor den Sozialpiraten aus<br \/>\nPolitik und Wirtschaft gesch\u00fctzt werden \u201e.<\/p>\n<p>Die drohende Altersarmut ist auch das Thema einer gemeinsamen Tagung der<br \/>\ndrei Verb\u00e4nde am 29. Oktober 2011 in Bad Kreuznach. Gastreferent ist der<br \/>\nSozialexperte Werner M\u00fcller von der Arbeitskammer des Saarlandes.<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.rettet-den-sozialstaat.de%2F%3Fp%3D98&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px; height: 30px; align: left; margin: 2px 0px 2px 0px\"><\/iframe>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>*AWO Ludwigshafen:* *\u201eSuppenk\u00fcchen, Sozialkaufh\u00e4user und Tafeln k\u00f6nnen nicht unsere Zukunft sein\u201c* *AWO S\u00fcdwest bef\u00fcrchtet wachsende Altersarmut &#8211; Gerechte Verteilung der Lasten gefordert* Niedrigverdiener sind die gr\u00f6\u00dften Verlierer des wirtschaftlichen Aufschwungs. 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