SPD setzt sich für engagierte Hartz IV-Empfänger ein: Freibetrag von 175 Euro monatlich durchgesetzt

Zu den Vermittlungsgesprächen zur Reform des SGB II und den Plänen der Bundesregierung, engagierte Hartz IV-Empfänger zu diskriminieren, erklärt der Sprecher  Arbeits- und Gesprächskreis “ Rettet den Sozialstaat Holger Scharff.

Noch vor kurzem wetterte Vizekanzler Westerwelle gegen „spätrömisch Dekadente“ Hartz IV-Empfänger. Gleichzeitig plante die schwarz-gelbe Bundesregierung, freiwillig engagierte Hartz IV-Empfänger aufgrund ihres Engagements zu diskriminieren. Diese perfide Strategie der Bundesregierung, Stimmung gegen Arbeitslose zu machen, hat die SPD verhindert.

Auch in der zweiten Runde der Vermittlungsgespräche zur Reform des SGB II hat die SPD die Interessen engagierter Arbeitslosengeld II-Empfänger durchgesetzt. Eine Diskriminierung wurde abgewendet. Aufwandsentschädigungen für   Übungsleiter und andere ehrenamtliche Aufgaben werden zukünftig bis zu 175 Euro monatlich nicht auf den Regelsatz angerechnet.

Ausgerechnet die sozial Schwächsten hätten nach den Plänen von Schwarz-Gelb ihren Aufwand, der ihnen bei der Ausübung eines freiwilligen Engagements entsteht, nicht entschädigt bekommen.

Arbeits- und Gesprächskreis “ Rettet den Sozialstaat “ Sprecher Holger Scharff: „ Es ist wichtig, dass  Arbeitslose für ihr bürgerschaftliches Engagement nicht diskriminiert werden.  „

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Fehlende Sozialwohnungen in Ludwigshafen

Holger Scharff: In Ludwigshafen fehlt es an bezahlbaren Sozialwohnungen

In der täglichen Beratung unserer Klienten ist es immer wieder feststellbar, es fehlt in Ludwigshafen an bezahlbaren Wohnungen für Bürger/Innen mit kleinen und mittleren Einkommen so Holger Scharff Vorsitzender von Parität und AWO Ludwigshafen.

Die GAG Ludwigshafen wäre hier gut beraten, auch wieder in den sozialen Wohnungsbau einzusteigen zumal es hier auch Förderungen des Landes gibt mit entsprechender Belegungsbindungen so der SPD Stadtrat Holger Scharff

Scharff weiter: Wir hören immer wieder, dass unsere Klienten nach Trennungen kleinere Wohnungen suchen für ein Elternteil mit Kind, dass Familien mit Kindern größere Wohnungen suchen, all diese Menschen finden keinen bezahlbaren Wohnraum in Ludwigshafen. Da viele kleine Wohnungen der GAG in der Vergangenheit abgerissen wurden müssen nun neue gebaut werden um auch Alleinerziehenden wieder Wohnraum anbieten zu können. Ebenso benötigen wir weiteren bezahlbaren Wohnraum für Familien mit Kindern in Ludwigshafen.

Nicht jeder kann sich die Stadtvilla auf der Parkinsel leisten so Scharff abschließend.

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CDU-FDP Machtpolitik auf dem Rücken kleiner Leute

Den Hotels und den Großunternehmen Steuergeschenke machen ist für die CDU und FDP leichter als den kleinsten in der Gesellschaft ein paar Euro mehr zum leben zu geben so Holger Scharff Sprecher des Arbeits- und Gesprächskreis „Rettet den Sozialstaat“.

Es ist unanständig und unsozial auf dem Rücken von Alleinerziehenden Mütttern, Hartz IV- oder Sozialhilfe-Leistungsampfänger Machtspiele zu betreiben wie dies die CDU und FDP macht so Scharff weiter.

Die Forderungen der SPD nach einem höheren Regelsatz und nach einem Mindestlohn sind wichtig und richtig. Die Ablehnung dieser Forderung macht deutlich, dass CDU und FDP keine Interesse an diesen Menschen hat.

Das Bildungspaket kann nach Auffassung des Arbeits- und Gesprächskreis „Rettet den Sozialstaat“ sofort durch eine Verwaltungsvorschrift umgesetzt werden. Hier kann die zuständige Ministerin beweisen, dass sie es ernst meint mit der Bekämpfung von Kinderarmut so Holger Scharff Sprecher des Arbeits- und Gesprächskreis „Rettet den Sozialstaat“.

Man kann jetzt nur hoffen, dass die Wählerinnen und Wähler bei den kommenden Landtagswahlen die FDP aus den Landtagen wählt und die CDU auf ihre Stammwählerschaft zurückfährt, damit man über den Bundesrat wieder zu einer sozialen und menschenwürdigen Politik kommt so Scharff abschließend.

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Kritik an neuen Regelungen zum Ehrenamt bei Hartz IV Empfänger

Bundesregierung verweigert Hartz-IV-Empfängern Teilhabe:
Paritätischer kritisiert neue Regelungen zum Ehrenam

Als völlig inakzeptabel kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband die Pläne der Bundesregierung, Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliches Engagement künftig als Einkommen voll auf den Hartz-IV-Regelsatz anzurechnen. Der Verband unterstützt die Forderungen der SPD und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, die rechtliche Diskriminierung von Hartz-IV-Empfängern im Ehrenamt zu verhindern

Während das Engagement normalerweise durch einen steuerlichen Freibetrag von 2100 Euro honoriert wird, wird der Langzeitarbeitslose für seinen freiwilligen Einsatz im Sportverein oder als ehrenamtlicher Bürgermeister durch Kürzungen seines Regelsatzes bestraft. Sollte diese Regelung Gesetzeskraft erlangen, würde die Zwei-Klassen-Gesellschaft auch im Ehrenamt Einzug halten, warnt Holger Scharff Regionalsprecher des Paritätischen Regionalverband Ludwigshafen.

Statt froh zu sein, wenn Hartz-IV-Empfänger sich trotz ihrer schwierigen Lage für unser Gemeinwesen engagieren, manifestiert die Bundesregierung Ausschluss und Ausgrenzung, so Scharff. Es sei geradezu grotesk, wenn ausgerechnet im Europäischen Jahr des freiwilligen Engagements, die Bedingungen für das Ehrenamt verschlechtert würden.

Die jetzige Gesetzeslage ist nach Ansicht des Verbandes beizubehalten wonach ein Übungsleiter monatlich 175 Euro behalten durfte ohne Anrechnung auf den Regelsatz. Dies soll auch so bleiben, weil die geplante Kürzung auf 115 Euro einfach unsozial und schädlich für die Jugendarbeit in den Vereinen ist, hier sind die meisten Übungsleiter eingesetzt so DPWV Regionalsprecher Holger Scharff.

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CDU ist nicht die Partei der kleinen und armen Leute

Die CDU hat bei ihrer Klausur wieder einmal deutlich gemacht, dass sie keine Partei für kleine und arme Leute ist so der Sprecher des Arbeits- und Gesprächskreis „Rettet den Sozialstaat“ Holger Scharff.

Allein schon die Merkel-Aussage, dass HARTZ IV nicht dafür gedacht ist sich damit einen ganzes Leben einzurichten macht deutlich, wie die CDU über die Menschen denkt, die mit Hartz IV leben müssen, weil ihnen in vielen Fällen die wirtschaftlichen Heuschrecken ihren Arbeitsplatz genommen haben so Scharff weiter. Die meisten sind nicht freiwillig in Hartz IV Bezug.

Viele Menschen leben nämlich heute von Hartz IV, weil sie in unserer nur nach Gewinn strebenden Wirtschaft keine berufliche Chancen mehr haben, weil eine Alleinerziehende Mutter keinen Arbeitsplatz erhält, den sie mit der Erziehung eines Kindes vernünftig in Einklang bringen kann, weil es keine Arbeitsplätze mehr gibt, die Menschen auch mit geringerer Ausbildung ausüben können so Scharff.

Die Weigerung in der CDU einen Mindestlohn durchzusetzen macht auch deutlich, wie wenig Interesse man für die kleinen Leute mit geringeren Einkommen hat. Es darf nicht sein, dass Menschen die 8 Stunden schwer arbeiten ergänzende Sozialleistungen beantragen müssen um einen Monat leben zu können. Wer einen ganzen Monat arbeitet, der muss von seinem Lohn dann auch menschenwürdig und vernünftig leben können.

Auch die ständigen Weigerungen im aktuellen Streit um die Regelsätze macht deutlich, in der CDU weiß keiner was es bedeutet mit diesem geringen Regelsatz leben zu müssen. Die aktuelle Diskussion um die Zusatzbeiträge bei den Krankenkassen verschärft diese Situation nochmals. Zusatzbeiträge der Krankenkassen müssen die Bezieher von Hartz IV aus ihrem Regelsatz bezahlen, ein solcher Betrag ist im Regelsatz aber nicht eingerechnet das verschärft die finanzielle Situation dieses Menschen nochmals dramatisch so Holger Scharff Sprecher des Arbeits- und Gesprächskreis „Rettet den Sozialstaat“.

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Manifestation der Armut

Regionalsprecher Vorderpfalz Holger Scharff:
Paritätischer Wohlfahrtsverband warnt vor einer Manifestation der ArmutDie Politik dieser Bundesregierung verschärft die Armut ganz deutlich und schreibt diese unausweichlich fest.

Die Auswirkungen dieser verfehlten Sozialpolitik der Bundesregierung macht sich auch ganz deutlich im kommunalen Bereich für die Menschen negativ bemerkbar so der Regionalsprecher des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Ludwigshafen Holger Scharff.

Alle Sparmaßnahmen des Bundes, die zu Lasten der kommunalen Finanzen gehen, trifft insbesondere die Menschen, die ohnehin nicht viel zum Leben haben. So werden die Kürzungen im Bereich Soziale Stadt verhindern, dass neue Projekt ins Leben gerufen werden können, weiter besteht die Gefahr, dass gute und erfolgreiche Projekte beendet werden müssen.  Mit den Kürzungen wird verhindert, dass sich Quartiersmanager um einen sozialen Ausgleich kümmern können, es wird verhindert, dass neue Projekte im Bereich Kultur, Sport und Bildung ins Leben gerufen werden können so der DPWV Regionalsprecher Holger Scharff. Schwarz-Gelb beteuert die Bedeutung der Integration, schlägt aber denen, die sich täglich für Integration engagieren, den Boden unter den Füßen weg.

CDU / FDP finanzieren Ihre Steuergeschenke für Besserverdienende mit den Kürzungen bei den kleinen Leuten. So z. B.

  • Streichen der Rentenversicherung für Arbeitslose
  • Wohngeldempfänger wird der Heizkostenzuschuss gestrichen
  • Streichen des Elterngeldes für Hartz IV Empfänger
  • Streichen des Zuschusses beim Übergang vom Arbeitslosengeld I zum Arbeitslosengeld II

Während man mit der Atomlobby verhandelt, was sie bereit sind an den Staat zu zahlen kürzt man bei den wehrlosen kleinen Leuten einfach jeden Euro weg. Auch die Gesundheitsreform dient vor allem den Interessen von Arbeitgebern und privaten Krankenkassen so Scharff.

Die mögliche Vorkasse in der Arztpraxis wird viele Patientinnen und Patienten verunsichern. Patienten haben Angst, dass sie wenn sie keine Vorkasse machen eine schlechtere Behandlung erhalten als andere. Wir können alle nur raten keine Vorkasse zu leisten, da sonst im Zweifelsfalle Patienten auf Kosten sitzen bleiben, die sie von der Kasse nicht erstattet bekommen. Kein Patient weiß, was die eigene Kasse erstattet und was nicht so der Sprecher des Paritätischen Ludwigshafen Holger Scharff.

Die derzeitige Politik führt uns in ein sozial zutiefst zerrissenes Land. Wir verabschieden uns immer mehr von solidarischen Grundeinstellungen, dass starke Schultern mehr tragen müssen als schwache. Alle kommenden Teuerungsraten bei den Gesundheitskosten trägt alleine der Arbeitnehmer, dies ist unsozial und nicht tragbar.

In den Kommunen muss mehr Geld ankommen, damit diese ihre Aufgaben im sozialen Bereich besser erfüllen können. Seit Jahren fehlt in den Kommunen schon das Geld um eine sinnvolle Sozialpolitik zu gestalten, eine Sozialpolitik die den Menschen hilft. Dazu würde dann auch eine nachhaltige und wirksame Bekämpfung von Kinderarmut zählen zum Beispiel mit einem kostenlosen warmen Mittagessen an allen Schulen und Kindertagesstätten. Auch die Forderung nach einem ÖPNV Sozialticket könnte über diesen Etat dann mit finanziert werden.

Wer wirklich Armut bekämpfen will, der muss die Regelsätze für Hartz IV und Sozialhilfe drastisch erhöhen. Wir brauchen als weiteres einen Mindestlohn für die Menschen die arbeiten. Es darf nicht sein, dass der Steuerzahler Milliarden von Euro zahlt für Arbeitnehmer mit einem Dumpinglohn, die dann über ergänzende Sozialhilfe ausgeglichen werden, damit die Unternehmen höhere Gewinne einfahren können. Es ist menschenunwürdig ergänzende Sozialleistungen erhalten zu müssen, dies obwohl man den ganzen Tag zur Arbeit geht.

DPWV Sprecher Holger Scharff: Der soziale Friede ist in Gefahr, wenn die Politik nicht umdenkt und eine Politik des sozialen Ausgleichs erfolgt.

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